Archiv für März, 2016

Stilleben mit Zitrone

Posted in Allgemein on Montag, 28. März 2016 by badana

Ruhe, absolute Ruhe.

Ein jeder Tag gleicht einem Stilleben. Ich trinke kaltes Ingwerwasser und versuche, nicht ob der Welt zu verzweifeln. Jacques Brel meinte so treffend: „C’est de la paresse je crois la bêtise. Une espèce de graisse autour du coeur qui arrive; une graisse autour du cerveau. Je crois que c’est ça.“

Ich frage mich, wie ich ein besserer Mensch werden kann, wenn doch alles immer schlechter wird. Mein Körper stumpft sich aus Selbstschutz gegen Terrorakte ab. Hört nicht mehr, sieht nicht mehr.

Mein Onkel sagte einst: In Zeiten des Kriegs ist Kunst ein Luxus.
Er hatte trotz des Krieges damals nicht aufgehört, Kunst zu machen.

Ich bewundere ihn dafür und ziehe mich weiter zurück – zurück in die Welt der Wissenschaft, in Bücher und Geschichten des Film Noir und wähle Zündels Abschiedsworte mit dem er seinen Abgang markierte (Markus Werner): „Bis auf weiteres abwesend.“

Nein, nicht für immer. Nur, bis die Zuversicht wieder aufwacht, mit ihren Flausen und ihrer kreativen Kraft. Im Sommer. Bald.

Over and out.

Bart Koning.

Bart Koning.

 

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Eine Quelle neuen Unbehagens

Posted in Allgemein on Montag, 21. März 2016 by badana

„Das Leben ist ein stetes Streben. Nichts hat ein Ende in sich selbst, und darum ist nichts eine Quelle vollkommenen Ausruhens. Alles ist ein Stimulus für neue Wünsche. eine Quelle neuen Unbehagens, das sich nach neuer Befriedigung im nächsten und übernächsten Gegenstand sehnt.“

(aus „Das Lichtspiel“ von Hugo Münsterberg, 1916)