Archiv für Januar, 2010

Von Menschen in Tieren

Posted in Allgemein on Sonntag, 17. Januar 2010 by drunkenjudge

Geschichten, in denen Menschen und Puppen Zeit in Mägen von Tieren verbringen, gibt es viele. Zum Beispiel die Geschichte von Jona, der während eines Sturms von einem grossen Fisch verschluckt wird, drei Tage in diesem Tier herumhockt und schliesslich an Land wieder ausgespuckt wird. Oder die Geschichte von Pinocchio, der von einem Wal verschlungen wird, in dessen Bauch er zufällig seinem Vater begegnet.

Solche Fiktionen könnten die Transportindustrie gerade in Zeiten der globalen Erwärmung beflügeln: Schliesslich muss so ein Fischbauch nicht künstlich geheizt werden. Ganz generell gilt der Fisch als CO2-neutrales Tier. Der Transport im Magen würde Schiffsreisen zudem jenen Hauch von Abenteuer zurückgeben, der seit dem Ende der Dampfschiff-Ära auf immer verloren schien.

Der Fischbauch, zum Beispiel als Ort überraschender Begegnungen, als Symbol animalischer Hybris oder ganz einfach als exotischer Schauplatz, hätte auch für Film und Literatur noch immer Potenzial: Ein Vater (z.B. Darth Vader) und sein Sohn (z.B. Luke Skywalker) kämpfen in den Eingeweiden um Leben und Tod, ein Luxuswal rast gegen einen Eisberg, im Fischbauch wird ein Kind mit ungewöhnlichen Fähigkeiten geboren, ein frisch vermähltes Paar verbringt seine Flitterwochen just in jenem Wal, in dem die Jugendliebe der Braut als Kellner arbeitet.

Aber darum geht es eigentlich nicht. Es geht darum, dass ich nicht in einem Magen sitze. Das hier ist glaub‘ schon der Darm.

Umweltfreundlich und geräumig: Der Wal im Vergleich zum Panzer.

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Post von der «Bank»

Posted in Allgemein on Freitag, 8. Januar 2010 by drunkenjudge

Wecken sofort Vertrauen: Banker.

Von: Nat West Bank London [kevinbrown@infotechnologyonline.com]
Gesendet: Fr 08.01.2010 08:10
An: drunkenjudge
Betreff: Nachricht von Mr. Brown Kevn

Ich grüße euch,

Mein Name ist Herr Kevin Brown die Branch Manager von NatWest Bank in Großbritannien, ich hiermit bitten für Ihre streng Vertrauen auf ein gutes Geschäft, die eine große Summe Geld von einem unserer verstorbenen ausländischen Kunden Late Mr. Thompson Morrison, der zusammen mit seiner Familie nach Flugzeugabsturz von Alaska Airlines-Flug 261 starb, die stürzte am 31. Januar 2000.

Er setzte diese Mittel in Höhe von (zwölf Millionen fünfhunderttausend Dollar USA) $ 12,5 Mio für die sichere Aufbewahrung in unsere Bank hier in London. Zuvor reichte unsere Bilanz zeigt, dass der Fonds tatsächlich für ein Projekt wollte er Start in der nahen Zukunft (ein millionenschwere Stahl Einpflanzung in Florida, USA) vor seinem plötzlichen und frühen Tod. Seit seinem Tod nichts von seinem nächsten Verwandten oder-of-kin hat uns gekommen, um diesen Fonds als Erbe zu fordern.

Jetzt ist unsere Bank gewartet hat, einen der Verwandten-up für die Behauptung, aber niemand getan hat, kommen wird. I persönlich nicht erfolgreich erwiesen hat bei der Ortung des Verwandten für 2 Jahren, ich suche Ihre Zustimmung zu präsentieren, wie die nächsten Angehörigen / der Berechtigte an den Verstorbenen, weil meine Bank wird das Geld nicht frei, es sei denn, jemand gilt Anspruch für die nächsten Angehörigen von dem Verstorbenen, wie in unserer operativen Leitlinien.

Bitte Ich brauche dringend Ihre Zusammenarbeit, weil ich nicht das Geld wollen, in die Bank Treasury gehen. Das Vereinigte Königreich Bankpolitik und Leitlinie festgelegt, daß alle beanspruchten Geld, um eine verstorbene Person gehören für den Zeitraum von 8 Jahr wird in den Banken Treasury als nicht beanspruchten Schulden übertragen werden. Die Wahl der Kontaktaufnahme mit Ihnen ist geweckt aus der geographischen Natur, wo Sie leben, vor allem auf die Empfindlichkeit der Transaktion.

Alles, was ich von Ihnen verlangen, ist jetzt Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Vertraulichkeit und Vertrauen, damit wir sehen diese Transaktion durch. Ich garantiere Ihnen, dass dies unter einer legitimen Anordnung, dass Sie von jeder schützen ausgeführt werden Verstoß gegen das Gesetz. Dieser Fonds wird nicht ausgegeben werden oder in diese Prozentsätze geteilt, 60% auf mich zu und 40% für Sie. Auf Ihrer Vereinbarung über die Partnerschaft mit mir bei der Durchführung dieser Transaktion würde, Ich mag dich zu mir mit Ihrem Angebot persönliche Informationen geben:

1. Vollständiger Name
2. Ihre private Handy-Nummer für eine effektive Kommunikation
3. Ihre Kontaktadresse.
4. Alter / Geschlecht
5. Beruf
6. Nationalität

Get back to me so bald wie möglich, so dass ich Ihnen mit mehr Detailinformationen über die Transaktion liefern wird und die Schritte werden folgen.

Mit besten Grüßen,
Herr Kevin Brown

Ich bau dir ein Haus, ich steck dir einen Baum..

Posted in Allgemein on Samstag, 2. Januar 2010 by badana

Gut, die Welt war mir die letzten Jahre vielleicht nicht so wohlgesinnt. All zwei Schritte bin ich über die eigenen Füsse gestolpert oder über fremde oder sogar über Zigistummel, die nachlässig auf dem kaugummiverklebten Asphalt ausgedrückt wurden. Ich fiel also rasch und oft und ich habe mich an diese Fallbewegung beinahe schon etwas gewöhnt. Man gewöhnt sich ja an alles und irgendwann baut man sich sogar im Schmerz ein Nest.

Damit ist jetzt aber Schluss, denn das Jahr 2010 wird mein Glücksjahr, i schwör. Es begann genau so, wie es sollte: Bereits in der ersten Stunde hatten Wanda und ich ein Fleischkäse-Musical erdichtet (eine moderne Abwandlung von Meat Loafs „I will do anything for love“) und nachdem wir uns die Seele aus dem Leib getanzt hatten zu Jennifer Rostock, bin ich unter einem Dachfenster eingeschlafen, die fliehenden Wolken betrachtend.

Am nächsten Tag war der Warzel einfach ekelhaft (so wie er sein sollte) und Wanda hat ein weinendes Mädchen getröstet und ich hab Tratschheftli gelesen und plötzlich fühlte ich mich so aufgehoben, so glücklich, so wahnsinnig glücklich – denn auch wenn all meine Woodoo-Puppen kaputt sind (siehe Gedicht von Alta „Ich hab kein Hasenschwänzchen hinten“) und auch wenn ich Johanniskraut und 18 Spliffs täglich brauche, um den Alltag zu überstehen, auch wenn der Polizeihund in mir nie zu bellen aufhört (siehe „Zündels Abgang“ von Markus Werner):

Heee!!

Das Leben bleibt spannend. So unglaublich spannend.