Thirdly

Nein, beachte mich nicht. Ich sieche hier nur so vor mich hin, in schwere Träume verloren. Neben dir könnt ich vermodern, klammheimlich, nicht wahr? Also lächle nicht so süssholzraspelnd, ich will kein Bier, nichts mehr, gar nichts von dir. Mir geht es gut so, im Liegen. Das Zimmer wirkt von hier aus etwas verschoben und ich stelle mir vor – wie als Kind – das ich mir da oben an der Decke eine Wohnung einrichten müsste. Grundpläne für ein Leben später, wenn ich dann erwachsen bin. Nun denn, jetzt solls noch nicht sein. Doch irgendwann, da lasse ich das alles hinter mir: die Pillchen, die Salben, die traumlosen Nächte. Ich werde vielleicht etwas zu laut sein, vielleicht etwas biestig, doch niemals bitter und immer dankbar – für jeden einzelnen Schritt weg von dir.

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