
Taucht des öfteren: Frankreichs Staatspräsident
Die Sensation ist perfekt: Kein geringerer als Frankreichs «Kapitän», Nicolas Sarkozy, ist auf dem Toplitz-See gesichtet worden. Nur ein Narr glaubt, dass Sarko zur Erholung im österreichischen Gössl weilt. Kill!Kill! weiss, was Sarko wirklich will: Die goldene Nazi-Ente, die SS-Obergruppenführer Ernst Kaltenbrunner 1945 hier versenkt hat.
Der wirbelige Staatspräsident ist nicht der einzige, der die Ente jagt: Schon seit April 2009 tauchen der zähe Amerikaner Norman Irish und seine Crew nach dem sagenhaften Schatz (Kill!Kill! berichtete) – trotz modernster Ausrüstung noch immer ohne Erfolg.
Royaler Lifestyle hat seinen Preis
Sarko hat guten Grund, nach der angeblich vier Tonnen schweren Stockente aus purem Gold zu tauchen: Jüngst hat der französische Rechnungshof das Budget des Staatschefs unter die Lupe genommen – zum ersten Mal seit Louis XVI. Das Resultat: Sarkozys Lifestyle kostet Frankreichs Steuerzahler jährlich über 170 Millionen Franken. Allein für Käse gab Sarko letztes Jahr 183‘000 Franken aus. Die Nazi-Ente käme da gerade recht: Statt zu sparen könnte der Präsident künftig Millionen für Milchprodukte ausgeben – und das ohne die Gewissenbisse, die ihm bisher den Schlaf raubten.
Einzelgänger mit Hang zur Selbstüberschätzung
Wie aktuelle Bilder beweisen, verlässt sich Sarko bei der Entenjagd allein auf sich und seine Körperkraft. Ausgewählte Experten bezweifeln jedoch, dass der Präsident über die Physis verfügt, um Tauchgänge in Tiefen von bis zu 70 Metern zu unternehmen. In dieser Tiefe könnte sich die Höhle befinden, in der die Goldente begraben liegt. Hingegen hält es ein Szenekenner für «extrem ausgebufft», dass Sarko bei der Schatzsuche komplett auf eine Crew verzichtet. «Das gäbe nur Streit, falls er etwas findet», meint der Profi.
Wird Sarko die Jagd für sich entscheiden? Oder kann ihm der rasch alternde Norman Irish die Ente noch vor der Nase wegschnappen? – Die Sauregurkenzeit hält an, Kill!Kill! bleibt dran.






